Handglockenmusik für Frieden und Verständigung in Caputh — Peace Bell Choir — seit 1989
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unser Auftrag –> Wurzeln

Als im Sommer 1987...

der Festival Choir of Fort Wayne (US-Bundesstaat Indiana) auf seiner Europatournee auch in der restlos überfüllten Caputher Kirche (hinter dem eisernen Vorhang) ein Handglockenkonzert spielte, hat wohl niemand geglaubt, wo das hinführen würde.

Berührt von...

der Begeisterung und Freude der Caputher an dieser Musik und ihrer Botschaft, ”Peace and Understanding” - Frieden und Verständigung, entwickelte sich bei den Amerikanern schon bald ein Plan.

So kam es, dass eine unglaubliche Spendenaktion von Christen aus verschiedenen Kirchen im mittleren Westen der USA startete. Benefizkonzerte wurden gegeben, Spenden gesammelt, sogar Glockenpatenschaften wurden vergeben, um das große Ziel zu erreichen: der Caputher Gemeinde einen Satz Handglocken inklusive Equipment zu schenken.

Nur zwei Jahre später war das Unfassbare erreicht und so reiste eine kleinere Gruppe des Festival Choirs wieder in die DDR, nach Caputh bei Potsdam, und überreichte das große Geschenk: 49 Handglocken, Notenständer, Notenhefte, die notwendigen besonderen Handschuhe, spezielle Putztücher, sogar Tischdecken und alles weitere, was aus den Spenden finanziert wurde, flog man aus den USA ein. An jeder einzelnen Glocke war ein kleines Bändchen befestigt, mit ihrer eigenen kleinen Geschichte und einer Nachricht.

Doch das war nicht alles, eine Woche lang wurde unter den strengen Augen der geprobten Amerikaner das korrekte Anschlagen und Notenlesen geübt, die verschiedenen Spieltechniken gelernt und immer wieder und wieder die ersten Stücke gespielt. Bis es dann soweit war und unser neugegründeter Caputher Glockenchor sein erstes Konzert, gemeinsam mit den Gästen aus Amerika, gab.

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In mehr als 25 Jahren...

wurden viele Brücken geschlagen und Freundschaften geknüpft und Neues entdeckt. Gewachsen sind Verbindungen und Dankbarbarkeit, für all die Möglichkeiten und Freude, die uns das Musizieren bereitet.

Gleich 1990...

durften wir reisen über den großen Teich und uns bedanken bei unseren amerikanischen Freunden.

Es fiel jedem Einzelnen ein Stein vom Herzen, als das wirklich möglich wurde und Steinchen von der Berliner Mauer waren beliebte Geschenke. Doch nicht nur das Materielle - nein vor allem die Begeisterung und Freude auf beiden Seiten trugen alle, die das miterleben durften weiter in ihren Erinnerunngen und Herzen.

Es war ein Auftakt - ein Aufbruch, auch für unsere Amerikanischen Freunde. Sie überwinden wie wir auch heute noch Schranken und Grenzen. Sie spielen in Gefängnissen und reisen. Vor allem aber ist all das eine Bereicherung in der heimatlichen Umgebung hier und dort.

Für die jüngeren unter uns ist es schon eine Tradition. Weihnachten ohne festliche, beschwingte wie auch besinnliche Musik wäre undenkbar. Es sind Orientierungspunkte im Leben, Konzerte am 24. Dezember 22:00 Uhr in der Kirche Caputh, aber auch die Caputher Musiken im Sommer, genauso wie Proben jeden Freitag 19:30 Uhr.

Auf kleinen Fahrten erleben wir unsere nähere Umgebung und unsere nähere Umgebung erlebt unsere Musik. Sie wird immer wieder bereichert und kombiniert mit Altbekanntem und Neuartigem. So bleiben wir begeistert und neugierig und erleben Besonderes, wie 2 Konzerte mit dem Berliner Kinderchor in der Philharmonie und im Schauspielhaus. Wir reisten 1992 zu einem Treffen von 17 Handglockenchören nach Emden und 2004 zu den europäischen Glockentagen nach Karlsruhe. Nach Dänemark entstand zum Beispiel eine weitere musikalische Brücke zu weiteren Freunden und einem Chor ohne Glocken.

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